Hier ist unser Bericht vom Auswahltreffen zum Basisförderprogramm 2010 / 2011.
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Viel versprechender Start des Basisförderprogramms 2010 auf der Petersau
Am 24. Oktober war es wieder so weit: Auf der Petersau wurden die jüngsten Pfälzer Nachwuchsreiter für das Basisförderprogramm ausgewählt. 14 Kinder zwischen 9 und 13 Jahren hatten sich um einen Platz in den weiterführenden Lehrgängen beworben, manche kamen sogar mit zwei Pferden. Eltern und Ausbilder begleiteten ihre Sprösslinge und lauschten gespannt den Kommentaren der Fachleute. Juliane Steinbach hatte als Jugendreferentin die Leitung der Veranstaltung übernommen und wurde durch Heinrich Kindler und Mario Schreiber als Richter tatkräftig unterstützt. Auf dem Programm standen eine E-Dressur und ein E-Springen, ferner eine kurze theoretische Prüfung.
Grundsätzlich zeigten alle Kinder ansprechende Leistungen bei sauberer Grundausbildung, aber das sollte nicht das ausschlaggebende Kriterium sein. Um über die Perspektivgruppen weiter in die Kader aufsteigen zu können, mussten die Gesamtpakete beurteilt werden: Talent, Zielstrebigkeit und Leistungswille der Kinder, gepaart mit dem richtigen Pferd auf angemessenem Ausbildungsstand und unterstützt von verantwortungsvollen Ausbildern, die in Zusammenarbeit mit den Eltern für eine gleichmäßige und altersgerechte Förderung der Kinder sorgen das alles gehört zu so einem Gesamtpaket.
Die Auswahlveranstaltung fand zwar in turnierähnlicher Atmosphäre statt, dennoch waren die Verantwortlichen bemüht, die Aufregung der Kinder zu besänftigen und den Tag eher locker anzugehen. Als große Hilfe zeigte sich Sebastian Rettler, der als Reitlehrer und Betriebsleiter auf der Petersau tätig ist und mit Engelsgeduld sein „Händchen“ für die Kinder erneut unter Beweis stellte. Ein besonderes Lehrstück war beim Abgehen des Parcours zu beobachten, als Rettler den Kindern erklärte, wie man Distanzen zwischen Hindernissen schätzen und ausmessen kann, wenn man noch zu klein ist um Meter-Schritte zu vollführen.
Im warmen Reiterstübchen stellte Mario Schreiber den Kindern einige Theorie-Aufgaben, die schriftlich beantwortet werden sollten. Bei der Korrektur der Prüfungsbögen wurde den Erwachsenen noch einmal deutlich, dass hier wirklich die allerjüngsten Reiter am Start waren. Die Fellfarben „schwarz, weiß und rot“ konnten zwar nicht die volle Punktzahl bringen, aber wenn statt Rappe „Rabe“ zu lesen war, dann ging das schon durch. Immerhin: die Punkte des Dressurvierecks wussten alle Kinder fehlerfrei einzuzeichnen.
Sieben Bewerber konnten schließlich für das Basisförderprogramm nominiert werden: Antonia Fischerkeller (RFV Herxheim), Gianna Gatto (RFV Zeiskam), Luca Geißler (RFV Fußgönheim), Alisa Hüther (RFV Billigheim), Brian Klimutta (RSG Barbarossa Kaiserslautern), Luisa Moser (RV Rodalbtal), und Johanna Wendel (RFV Neuhofen).
Aus den Händen der pfälzischen Verbandsvorsitzenden Brigitte Seidler nahmen die Nachwuchs-Sternchen ihr erstes Ärmelabzeichen in Empfang, mit dem sie künftig auf jedem Turnier weithin sichtbar als Anwärter auf künftige Kaderplätze zu erkennen sind. An zwei Lehrgängen werden sie nun auf Kosten des Verbandes teilnehmen, darüber hinaus sollten sie den Winter über reichlich von den angebotenen Stützpunkttrainings Gebrauch machen. Um die Osterzeit herum wird es dann wieder eine Prüfungsveranstaltung geben, zusammen mit der Auswahl von Rheinland-Nassau und unter der Leitung des Landestrainers Springen Hans Josef Gemein und des Dressurbeauftragten Oliver Klinnert. Danach so die Hoffnung der Regionalverbände werden die nun ausgewählten Kinder in der Lage sein, eine erfolgreiche Saison auf E-Niveau mit ersten Erfolgen in der Klasse A zu krönen, um dann in die Perspektivgruppen aufgenommen werden zu können.
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